Inseln Capraia
Ein Saum von Macchia, die vielfältig duftet, ein absolut klares Meer: Capraia ist eine wahrhafte Perle des Mittelmeers, eine Felslandschaft eindeutig vulkanischen Ursprungs. Das bezeugen die geologischen Gesichter der Insel sowohl an der Küste, als auch im Inneren, die Farbe und die Formation der Felsen, die Anhäufungen von Asche und Lapilli.. Wahrscheinlich kommt der Name Capraia vom etruskischen „carpa“, was soviel heißt, wie: Stein. Dies wieder ist ein Wort altgriechischen Ursprungs: „Kalpe“ Schließlich ging man vom etruskischen „steinige Insel“ über das römische „Capra“ weiter zu „Insel der Ziegen(Capre) und schließlich zu „Capraia“. Capraia ist eine der sieben Schwestern des toskanischen Archipels, nach Elba und Giglio die drittgrößte. Sie ist von Punta della Teglia bis nach Punta dello Zenobito etwa 8 km lang und von Peraiola bis zum Monte Campanile etwa 4 km breit. Capraia hat eine Fläche von ungefähr 20 Quadratkilometern und eine Küstenlänge von 30 km. Der kleine Hafen füllt sich oft unglaublich mit Schiffen und der einzige schmale Küstenstreifen wird zum Refugium hunderter Schlauchboote. Meistens gehören sie Tauchsportlern, die das kristallklare Wasser mit seinem Artenreichtum und seinen Sehenswürdigkeiten lieben. Die Meeresgründe beherbergen zahlreiche Lebensformen, die das Ambiente der Insel zu einem bezaubernden Ort machen. Die üppige und artenreiche Vegetation typisch mediterraner Arten mußte hart mit der vulkanischen Natur des Bodens ringen, hat aber schließlich eine lebhaftePflanzendecke hervorgebracht, welche die Fähigkeiten der Macchia zeigt, sich auf Lavaboden anzusiedeln. Die Landschaften, die die Vegetation auf Capraia mit Hilfe des Windes geschaffen hat, sind äußerst spektakulär und einzigartig: Grashügel, die mit tausenden von Margeriten bewachsen sind, ganze Flächen von Zistrosen mit ihren aufdringlich weißen Blüten, Strohblumenfelder und feuchte Täler voller Erdbeerbäume, Erika, Oleander und Heidelbeeren. Die Insel beherbergt auch einen kleinen See ( „Il Laghetto“ oder auch „Stagnone“ genannt), den einzigen im gesamten toskanischen Archipel. Eine besondere Legende erzählt von wilden Sarazenen, die hier landeten, um ihre Schätze, die sie auf den Inseln zusammengeraubt hatten, hier zu vergraben. Aber es kamen nicht viele von ihnen wieder, um ihre Beute zu heben. So kam es, daß eines Tages ein Sträfling, der auf der Insel herumstöberte mitten in den Felsen einen Haufen Goldmünzen fand. Das grüne Capraia mit seiner farbenprächtigen Küste rund um das einzige Hafenkai und mit seinem unverwechselbaren Duft nach dem Mastixbaum, der schon von weitem spürbar ist, hat sich seit Jahrzehnten nicht verwandelt. Auch nicht im August, wenn der Hafen überquillt, ist hier kein überbordender Tourismus. Hier atmet man vor allem den Duft des Meeres. Das bezeugen auch die vielen Überfahrten, die tagtäglich den kleinen Hafen ansteuern mit ihren leidenschaftlichen Seglern, Tauchern, Schlauchbootfahrern oder einfach nur sonnenhungrigen Badegästen. Die Strafkolonie wurde 1986 geschlossen, aber der Nordteil der Insel ist noch immer nicht völlig der Öffentlichkeit zugänglich. Die Insel ist als sommerliches Tourismusziel mit allem grundlegenden ausgestattet: Postamt, Bäcker, Metzger, Lebensmittelladen, Fischhandlung, Bazar, Restaurants, Pizzerien , Bars, Kirche und Tankstellen für Boote und Autos.




Gastfreundschaft
Empfohlene Unterkunft
Hotels
Hotels Inseln Elba
Die Gegend